Nietzsche revisited

A hundred years on and nothing has changed

Humanismus – Humanitarianismus – Menschlichkeit

Von Journallie und Gutmenschen gleichmaßen oft und gerne benutzt, wobei Humanitarianismus den meisten Schreibtischtätern zu lang und umständlich ist und daher oft stattdessen von Humanismus zu lesen und zu hören ist, wo eben dieser gar nicht hingehört. Oder gar “humanitär” als allbestimmende Maxime des Humanismus ausmachen.

Humanismus war im 14./15. Jahrhundert die Bewegung, die sich auf das klassische Altertum zurückbesonn und den Mensch zurück in den Mittelpunkt stellte. Es war nicht zuletzt auch eine anti-katholische und anti-christliche Bewegung, Luthers Reformation hat diese Kulturrevolution im Prinzip abgeschlossen. Daher verschwand die Bewegung auch nach der Reformation. Schon vorher war versucht worden, das Christentum zu reformieren (Jan Hus zB, der dafür noch auf dem Scheiterhaufen landete), ein Prozess, der eigentlich da begann, wo die Franken sich daran machen, Germania Magna zu unterwerfen, also im frühen 9. Jahrhundert. Denn das originale Christentum kam hier nicht gut an und zwar aus gutem Grunde.

Was viele heute gerne vergessen oder übersehen ist die Tatsache, daß unser “Deutsches” (also reformiertes) Christentum mit dem, was einst aus den Katakomben Roms an die Macht in einem zerfallenden Reiche kroch, überhaupt nichts mehr zu tun hat. Die Katholiken haben sich, ihren Einfluss schwinden spürend, kurz darauf selbst reformiert in der Gegenreformation, die aus einem unmenschlichen Kult, der dem extremen Islam (dem Wahhabismus) nicht unähnlich war, einen Kult formte, der sich selbst an die Germanisch-Heidnische Kultur band und diese adaptierte, um seinen Einfluss nicht zu verlieren.

In Kirchengeschichtsbüchern kann man heute auch lesen, daß die Kirche die Bildung förderte und verbreitete, obwohl es recht einfach ist, das anhand hunderter Beispiele zu widerlegen. Selbst Johannes Kepler wäre beinahe auf dem Scheiterhaufen gelandet. Er wurde durch einen einflussreichen Freund davor bewahrt, musste aber den Rest seines Lebens in Hausarrest verbringen, wie auch viele andere große Denker und Wissenschaftler jener Zeit.

Wir Germanen, wir Nordeuropäer sind denkbar schlecht für eine Religion ausgestattet wie das Christentum. Zentralmächte waren uns zutiefst zuwider, weswegen die Franken auch einigermassen überrascht und ebenso frustriert waren, als sie zwar die Sachsen unterworfen hatten, damit aber noch lange nicht Germania Magna erobert war. Unser so wehrhaftes Germanisches Gebiet, aus dem wir die Römer immer wieder zurück drängten, bis diese die Nase voll hatten und den Rhein zur festen Grenze erklärten sowie die südlichen Ränder Germanias mit dem Limes sicherten, gliederte sich in Wahrheit in unzählige kleinere Stammesregionen auf. In weiten Teilen, in seinen groben und größeren Strukturen, findet man das auch heute noch in Deutschland, nämlich als Bundesländer. Sobald sich die christlich-römischen Strukturen hier manifestierten, entstand Revolte dagegen auf vielen unterschiedlichen Ebenen. Die Hanse (aus dem viel später der Deutsche Bund hervorging) entriss der Zentralmacht in Rom die wirtschaftliche Macht und kochte ihr eigenes Süppchen. Die Versuche, die religiösen Ge- und Verbote für Nahrungsmittel in Deutschland durchzusetzen, scheiterten an unserem Grundnahrungsmittel, dem Schwein. Obwohl die Kirche es schaffte, an über 100 Tagen des Jahres Fleischkonsum zu untersagen (und damit nebenbei nicht unerheblich zur Überfischung unserer Flüsse beitrug), wurde eben weiterhin Schweinefleisch gegessen. Wildschwein war jedoch den päpstlich legitimierten Herrschern vorbehalten, die den Zugriff des Volkes auf den Wald einschränkten bzw ganz untersagten. Auch das etwas, was uns Germanen nicht passte. Wir waren es gewohnt, unsere Herrscher selbst auf dem Thing zu wählen, oder auch wieder abzuwählen, und jetzt saßen da welche von irgendeines fremden Gottes Gnaden, und häufig eben auch nicht aus unserem Volk. Die Wälder waren nicht nur unsere Tempel, sondern sie waren unsere Tempel, weil sie unsere Lebensgrundlage waren. Sie lieferten Holz, Wild und Pflanzen, die Wälder waren “Jedermannsgut”, das plötzlich von Fremden beansprucht wurde. Bis ins 16. Jahrhundert hinein widersetzten sich einzelne Regionen dem römisch-vatikanischen Diktat. Der sogenannte Friesische Friede sperrte den Vatikan und seine Herrscher aus dem Friesischen Reich bis Ende des 15. Jahrhunderts aus (danach wurde das Reich in ein westfriesisches und ostfriesisches Gebiet unterteilt und jeweiligen “loyalen” Königreichen zwangsangeschlossen) und unternahm in der Zeit mehrere Versuche, wieder heidnische Strukturen einzuführen. Auch das südschwedische Gebiet Svea/Skåne warf Rom zuletzt noch im frühen 16. Jahrhundert hinaus und installierte einen Thing-legitimierten Herrscher. Ein Krieg gegen die “Aufständischen” gliederte auch Südschweden endgültig in die, trotz inzwischen erfolgter Reformation, immer noch römisch legitimierten Herrschaftsstrukturen ein. Nach wie vor krönte der Papst die Kaiser und Könige. Aber auch dagegen wurde formal und erfolgreich protestiert, zumindest in den skandinavischen Staaten ernannte sich der König einfach selbst zum Obehaupt auch der Kirche. Diese wurde man zwar nicht ganz los, aber immerhin war ihre Macht hinreichend eingeschränkt und durch die formale Akzeptanz des Christentums verhinderte man ebenfalls weitere Kriege.

Das Christentum verbat das Spielen, obwohl wohl später Mönche das Kegeln erfanden. Das Christentum predigte ora et labora und hielt entsprechend zum mehrfachen Kirchenbesuch am Tag an. Der neue Umgang mit “Gott”, der einen Priester als Mittelsmann benötigte, war uns ebenfalls zutiefst fremd. Unsere Götter waren allgegenwärtig und konnten sich jederzeit mit an den Tisch zum Würfelspiel setzen. Anders als die fanatische Verehrung und dadurch Erhöhung und Entfremdung des Gottes von den Menschen, hatten wir, außer zu sehr hohen Festtagen, keine festen Vorgaben, wann und wie wir mit unseren Göttern in Verbindung treten sollten. Eine so streng durchregulierte und nicht zuletzt lebenseinschränkende Betpflicht muss auf unsere Vorfahren höchst absurd gewirkt haben.

Dieser Widerwille im Großen wie im Kleinen hat ja letztlich zur explosionsartigen Verbreitung der Reformation durch das gesamte Germanische Gebiet geführt. Von Deutschland aus nach Böhmen, Preußen und ganz Skandinavien in nur wenigen Jahrzehnten.

Die Zeit dieses Kampfes bis dorthin, die innere und außere Auflehnung gegen katholische Strukturen, war auch ein Kampf der Intellektuellen jener Zeit um die Rückkehr der antiken Menschenbildes. Auch ihnen ging es um die Überwindung widerhumaner Denkmuster im Katholizismus. Vor allem eben als Rückbesinnung, weil andere Vorbilder fehlten, auf den Menschen der Antike, der überlegene Mensch, der sich im Logos verwirklichte, den die großen Bildhauer der griechischen und römischen Antike in beeindruckender Detailtreue in Marmor verewigt hatten, der nackt und muskulös die Sinnlichkeit des Sich-Selbst-Bewusstseins verherrlichte. Welch ein Gegensatz zum kleingezogenen und kleingehaltenen Menschen des Frühmittelalters. Statt Menschen wurde ein entrückter Gott in megalomanen Bauwerken verherrlicht.

Da wo es Germanen (vor Allem die Goten) taten, wurden aus den Kathedralen die eindrucksvollste Architektur seit der römischen Antike, das ist unbestritten. Trotzdem waren diese Bauten keine Gebäude für die Menschen. Sie stellten nicht zuletzt Macht dar und signalisierten weithin, daß hier das Christentum die Herrschaft übernommen hatte. Der Bauboom der Kathedralen verschwand weitestgehend mit der Reformation.

Erst im 18./19.Jahrhundert setzt wieder große Bautätigkeit ein. Viele der heutigen Dome und Münster stammen aus dieser Zeit, und belegen vor allem die Machtumstrukturierung, die sich aus den Gründungen der Staaten ergaben, die ab dem 17./18. Jahrhundert mit einem Parlament ausgestattet waren. Das Europa Karls des Großen, vereint unter dem christlichen Banner, ein gesamteuropäisches Reich mit Zentralherrschaft aus Rom, war auf ganzer Linie gescheitert. Es war in all den Jahrhunderten immer ein (Alp)Traum geblieben, der an der Realität scheiterte. Nicht zuletzt auch der Realität des Christentums, das eben anders als so oft und gerne behauptet, keine kulturstriftenden Eigenschaften hat. Es mag mit seinen aufoktruierten Machtstrukturen bei der Herausbildung der Zivilisation mitgewirkt haben, das ist sogar unbetreitbar, aber eben vor allem als Reibungspunkt, an dem wir uns geschliffen haben, herausgeschliffen aus einem Weltbild, das die Welt als Spielball eines Gottes ansah, in dem der Mensch mit Erbschuld belegt war und sich ständig seiner Sünden entledigen musste durch Gebete und Unterwürfigkeit.

Und kaum tat sich Freiraum auf für den Menschen, den Germanischen Menschen, wiesen wir das Christentum zurück. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kristallisierte sich eine Strömung heraus, die heute weitgehend ignoriert und heruntergespielt wird, die aber eigentlich sehr wichtig ist für Deutschland. Hier liegt nämlich der intellektuelle Wille aller deutschen Völker, aus dem Norddeutschen Bund ein echtes Deutsches Reich zu gestalten. Anders als alle anderen Herrschaftsumstrukturierungen zuvor ist das auch und vor allem vom Erwachen des Deutschen Bewusstseins innerhalb des Volkes geprägt. Und es manifestierte sich eben auch in Kunst und Literatur, und nicht zuletzt auch in einer neo-heidnischen Bewegung. Wir wollten den ganzen alten Schmuh nicht mehr, unsere Burschen in Berufsausbildung sangen in Liedern “wir wollen wieder Heiden sein”. Die Kunst wandte sich dem Menschen als Gestalter und gleichzeitig Träger der Kultur wieder zu, dem bäuerlichen Menschen als Gestalter unseres Versorgungswohlstandes, dem Menschen nicht als namenloser Teil der Bevölkerung, sondern als Teil des Volkskörpers, der Mensch als Teil einer Ethnie der sich seiner Identität bewusst geworden war. Klar, das sowas heute in den Kellern der Geschichtserzähler liegt, denn ja, es war auch das Erwachen des Nationalbewusstseins. Mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 war nicht nur die Kleinstaaterei, sondern eigentlich auch das Christentum überwunden.

Der Mensch als Teil der Nation, als Teil der Gesellschaft, die die Nation, die Kultur, den Fortschritt gestaltet und lebt, der Sieg des Humanismus, des sich bewußten Menschen, über die Religion, über den immer noch fremden Gott.

In dieser Zeit gründet unser nationales wie individuelles Selbstverständnis, unser Verständnis von Recht und Ordnung, unser Verständnis von Freiheit, auch von dem Sozialstaat. Als der Kaiser erfuhr, wie die Bergarbeiter der Minen im Ruhrpott lebten, in notdürftig zusammengezimmerten Holzbarracken, da hat er sein eigenes Land gestiftet und die ersten Bergarbeitersiedlungen mit modernen Häusern bauen lassen. Vieles, was heute als die Errungenschaften eines Sozialstaates gelten, kam direkt vom Kaiser. Anders als in Frankreich oder England während der industriellen Revolution mussten wir uns vieles von unseren Sozialstaat nicht mittels Gewerkschaften erkämpfen. Arbeitsschutz, Urlaubsanspruch, Fortzahlung des Lohns im Krankheitsfall, die Krankenkassen wurde gleich mit in die Grundlagen des Deutschen Reiches eingeflochten oder kurz danach eingeführt. Der Kaiser meinte das nämlich ernst als er sagte: “Ich bin der erste Diener meiner Nation”.

Auch das war unser deutscher Humanismus. Der Mensch als grundsätzlich wertvolles Mitglied der Gesellschaft, nicht als Sklave irgendwelcher Großindustrieller. Viele unserer großen Firmen haben ebenfalls von sich aus am Sozialstaat mitgewirkt. Während die liberalen Kräfte in England die dort ebenfalls entstehenden Strukturen eines Sozialstaates gleich wieder vom Tisch fegten, was dort natürlich aufgrund der Kolonialwirtschaft auch viel leichter war, waren unsere Firmen nur allzu bereit, den immer treuen Arbeiter mit den Bedingungen für ein gutes Leben zu stützen und an sich zu binden. Große Firmen bauten ganze Städte, mit Einkaufsstraßen, Kultur und Freizeitangeboten und modernen Wohnungen. Das prägte unser gesamtes Verhältnis innerhalb der Gesellschaft. Das wurde in der Weimarer Republik, die nicht sozial sondern kommunistisch geprägt war, auch wieder zerstört. Der Mensch verkam zum Arbeiter und dann zum verarmten Arbeitslosen, hunderttausende verhungerten während der desolaten Herrschaft des heute so hoch gelobten “ersten Versuchs einer Demokratie” in Deutschland.

Hier erst gelangten die Gewerkschaften zu Einfluss, und traten gleich an zum kommunistisch geprägten Klassenkampf, der “Arbeiter” und “Arbeitgeber” als Gegensatz, als “natürlichen Feind” herauszubilden begann. Der Mensch nicht mehr als Teil des Volkes, als Teil der Nation, der im kleinen wie im großen seinen Platz fand, sondern der Mensch als Konsument und Arbeiter, dagegen der Politiker, der Arbeitgeber, und jede noch erdenktliche “Partei” (als das Lateinische Pars=Teil verstanden), als immerwährende Gegenspieler auf dem Spielbrett der neuen Adelsklasse, des Geldadels und Banken.

Der Humanismus kehrte noch einmal zurück und zeugte von sich in den großen, erhabenen Aufzügen in Nürnberg, bei denen wir uns als Volk feierten, in den filmischen Inszenierungen einer Leni Riefenstahl, in dem Stolz, daß wir in nur 4-5 Jahren aus einem am Boden liegenden, hungernden, frierenden Deutschland wieder die größte Nation auf dem europäischen Kontinent gemacht hatten, die fortschrittlichste, produktivste und auch wieder erfinderischste (obwohl es nach dem Aussortieren der Juden bei den Patentanmeldungen natürlich Einbrüche gab) seit der industriellen Revolution. Und wie schon 1871 zogen wir eben dadurch den Hass unserer Nachbarstaaten auf uns. Wir hatten nie Kolonien, aus denen wir kostenfrei und ohne Aufwand Rohstoffe abziehen konnten wie Frankreich oder England, die ihrerseits Reiche kontrollierten, die die ganze Welt umspannten. Trotzdem verarmten diese Länder, während wir uns immer wieder am eigenen Schopfe aus dem Dreck zogen, alles importieren und dafür viel Geld zahlen mussten. Um an dieser Stelle mal Bart Simpson zu zitieren: Lieber Gott wir danken dir für nichts, denn wir haben alles selbst gemacht.

Wir als Mensch, wir als Volk. Wenn hier heute von Rattenfängern und was nicht alles geredet wird, von “Verführung” und “Ausnutzung”, dann verkennt das einfach die Realität. Der Nationalsozialismus war das politische Ergebnis einer Entwicklung, die um 1800 begonnen hat. Der Nationalsozialismus besteht nicht aus “Judenhass” oder “Völkermord”, er besteht vor allem aus einem unserem Volk zugewandten Idealismus, wie wir eine Gesellschaft, eine Nation haben wollen. Darin hat sich auch die gewollte Abkehr manifestiert von Dingen, die wir nicht wollten. Kapitalismus wie er in Amerika existiert, was sich heute als Neoliberalismus bezeichnet und gerade unseren Sozialstaat aushöhlt und untergräbt wo er nur kann. Die Eliminierung der Notwendigkeit (aus diesen kapitalistischen Strukturen heraus) von zum Beispiel auch den überall abgelehnten Massentierhaltungen durch die Stärkung der Bauern. Den ganzen Wahn des Handels um des Handelns Willen, das wollte und das will doch keiner wirklich. Und was vor allem alle Demokratieheuler heute besonders ärgert, ja, wir haben auch völlig demokratisch für die Abschaffung der Demokratie gewählt. Die NSDAP hatte mit der DNVP die absolute Mehrheit im Reichstag. Mit der Losung “Gebt mir vier Jahre Zeit und ihr werdet Deutschland nicht wiedererkennen” war Hitler gewählt worden, es war nie ein Geheimnis, dass damit der illegal in 1919 eingeführten Demokratie ein jähes Ende bereitet würde, trotzdem – oder gerade deswegen – hat die Mehrheit der Deutschen NSDAP gewählt. Nach den vier Jahren gab es auch nochmal Wahlen, was immer unterschlagen wird, bei denen die NSDAP wieder die absolute Mehrheit holte. Wir haben Österreich auch nicht annektiert, sondern Österreich hat sich in einer Volksabstimmung für den Anschluss entschieden, freiwillig und aus freien Stücken. Die Vereinigung aller deutschen Völker, auch als Sieg des sich selbst, seiner Identität bewußten Menschen. Natürlich will davon heute niemand mehr etwas wissen.

Mit der Rückkehr der SPD (damals offen kommunistisch) und der sogenannten Demokratie (was immer es auch sein mag, wir haben keine und vor allem bedeutet Demokratie nicht Masseneinwanderung), war der humanistische Mensch besiegt. Auch wenn der Niedergang diesmal länger dauerte als die paar Jahre in der Weimarer Republik, die Deutschland samt und sonders an die Wand gefahren hat, was auch nicht zuletzt der Tatsache geschuldet war, dass wir plötzlich doch wieder als Bollwerk gegen den Kommunismus dienen mussten (mit dem während des Krieges gegen uns die Alliierten noch alliiert waren), die Aushöhlung und Zersetzung begann gleich nach dem Krieg. Man prügelte uns Schuld ein, man prügelte uns pervertierte “Werte” ein, die bedingungs-und vorraussetzungsfrei als Absolutismen umdefiniert wurden (ein Verbrechen am Logos selbst), man mißbrauchte uns, man schnitt uns von unserer Geschichte ab, von unserer Größe, von unserer Freiheit. Jetzt macht die Demokratie, die der der DDR so verwechselbar ähnlich ist, an der Zersetzung und Zerstörung weiter.

Und das unter dem Deckmäntelchen von Begriffen, deren Ursprung und Sinn keiner dieser ungebildeten Vollschwachmaten die sich heute hier “Regierung” schimpfen versteht. Humanismus wird mit humanitär verwechselt, und auch das heißt nicht, dass man 7 Milliarden Menschen in Deutschland aufnehmen muss. Nietzsche als der größte aller Humanisten sagte: man soll die Schwachen sterben lassen, und man soll ihnen noch dazu helfen. Das klingt zunächst grausam, ist es aber nicht. Denn die explodierende Bevölkerung in den Drittweltstaaten ist Ursache Nr 1 für deren Armut, die auch mit einer immer weiter exponentiell wachsenden Bevölkerung nicht überwindbar ist. Würden wir aufhören, Tonnen von Medikamenten, Nahrung und Milliarden an Strukturhilfen zu senden, würde sich das Problem innerhalb weniger Jahre von selbst erledigen. Die Natur würde endlich wieder ihre Arbeit machen und die Stärksten einer Generation begünstigen, während unsere sogenannte “humanitäre” Hilfe die Schwächsten fördert und immer mehr von ihnen produziert. Die Gutmenschen betreiben Dysgenie. Kein Tierzüchter würde so handeln, es widerstrebt aller Logik, die Gutmenschen, die Humanität im Sinne des Christentums umgedeutet haben, züchten dysfunktionale, kranke, schwache Menschenmassen, deren einziger Sinn darin besteht, sie von unzähligen Hilfsorganisationen in einer unmenschlichen ewigen Mühle aus Spenden für mehr Elend in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für krankhaft altruistische Menschen immer weiter zu züchten.

Das ist eigentlich zutiefst unmenschlich. Nicht nur, daß das Gutmenschengesindel sich moralisch überlegen fühlt, weil es die Schwächsten der Schwachen und am wenigsten überlebensfähigen aufpeppelt und zur Vermehrung bringt und damit ein Ausmaß an Elend kreiert das historisch unübertroffen ist, die Gutmenschen nehmen den betroffenen Völkern auch jede Möglichkeit, sich selbst zu entwickeln (oder eben weiter in Stammesverbänden von Wurzeln zu leben, es ist deren Entscheidung!), die Möglichkeit zur Evolution. Die Gutmenschen züchten Elend auf der Welt, zusammen mit ihren Helfern von der Kirche, und spielen sich dann als Hüter der Moral auf, wenn das von ihnen verursachte Überbevölkerungsproblem überschwappt.

Dennoch ist es unsere Pflicht, diese Massen zurück zu weisen. Es wurde bereits alles von vielen darüber gesagt, warum das nicht schaffbar ist. Die eigentliche Erkenntnis liegt aber darin, dass es auch nicht wünschbar ist und niemals wünschbar werden darf, wenn der Mensch – nicht nur die Deutschen und Europäer, sondern tatsächlich alle Menschen – je wieder “Mensch” werden soll. Die Menschlichkeit selbst gebietet, daß dieser furchtbaren Überbevölkerung Einhalt geboten werden muss.

Aber vor allem darf sie nicht dazu missbraucht werden, daß Europa überflutet und zersetzt wird, wie es einige Kräfte wünschen. Die Drahtzieher dieser bösartigsten Ideologie, die unsere europäischen Volkskörper wie ein Krebsgeschwür befallen haben werden zur Rechenschaft gezogen werden.

Auch das ist unser Humanismus, daß wir das Glück, die Fülle einer stolzen Nation jedem Volk wünschen, solange es uns nicht angreift oder schaden will. Und jedes Volk muss die Art und Weise, wie es sich selbst erfüllen will, selbst entscheiden. Denn das ist wahre Toleranz. Bevor die Briten nach Indien kamen, war Indien eine Hochkultur. Diese Kultur wurde von dem Kastensystem getragen. Es mag nichts sein, was wir für uns wollten, aber wer sind wir, dass wir anderen vorschreiben, so zu sein wie wir? Bevor der Kommunismus – von einem psychisch kranken Juden in den Banlieus in Frankreich erdacht und noch von sich selbst als katastrophal eingeschätzt, ‘Würde das jemals wahr werden, dann flieh soweit du kannst’ hat Marx gesagt über seine eigene, kranke Kreation – China nach all der Zerstörung durch Kriege seit den Opiumkriegen den letzten Rest Kultur aussaugte, war China nicht nur eine Hochkultur, sondern die älteste Zivilisation der Welt. Wie reich an Kultur und Stolz wäre die Welt, wäre der angelsächsische/amerikanische (und undeutsche) Kolonialismus nicht über alle Kulturen der Welt wie Heuschrecken hergefallen, wie eine Dampfwalze gerollt, um alles in einem kommunistischen Wahn gleichzumachen, dem Boden zu gleich zu machen? Wie reich an hunderten Kulturen könnte die Welt sein, wie sie es noch vor 100, 150 Jahren war? Das wäre echte Vielfalt, so wie sie sein soll, wie sie natürlich ist, wie sie gut ist.

Viele Kulturen in einen Staat zu pferchen ist nicht Multikultur, sondern Kulturvernichtung. Jeder Chemiker kann einem erklären, daß in einem Schmelztiegel viele gute Zutaten verbrannt und zersetzt werden und am Ende der Abschaum oben schwimmt.

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